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Felchenfischen vom Ufer aus

von Fischen
  • Felchenfischen

Felchenfischen ohne Boot? Na klar doch! Sobald die Felchen in Wurfdistanz kommen, kann man erfolgreich von Land aus darauf fischen. Im Winter stehen diese Fische häufig tief und sind ausserhalb der Reichweite der Uferfischer. Sobald dann im Frühjahr die Temperaturen allmählich steigen, sind die Felchen dann auch in den flacheren Stellen der Seen anzutreffen. Mit dem richtigen Equipment kommt man nun auch als Uferfischer in den Genuss Felchen zu fangen. Spezialisierte Felchenzapfen, wie z.B. der Renkenfinder, lassen sich mit der Feederrute unkompliziert und effizient vom Ufer aus einsetzen. In diesem Blogbeitrag zeigen wir, welches Equipment dazu benötigt wird.

 



Ruten
Eine Feederrute ist perfekt für diese Art der Fischerei. Da die Montage wegen dem langen Felchenzapfen in Kombination mit einer Hegene alles andere als kurz ausfällt, lässt sich das Ganze mit einer langen Rute um einiges einfacher handhaben.
⁠Ein weiterer Vorteil einer Feederrute ist, dass sie über eine sehr sensible und weiche Spitze verfügt, die einem Ausschlitzen der Felche effizient entgegenwirkt. Dank dem hohen Wurfgewicht lassen sich auch schwere Montagen mühelos werfen.
⁠Rutenlänge: 3.60-4.20 Meter
⁠Wurfgewicht: -120 Gramm

 

Rolle
Für weite Würfe kombiniert man die Feederrute am besten mit einer Freilaufrolle, die über genügen Schnurkapazität verfügt. Für eine ausgewogene Combo passt man die Rollengrösse auch der Rutenlänge an. Ein Freilauf ist nicht zwingend nötig, aber wenn man die Combo auch noch zum klassischen Feedern einzusetzen gedenkt, ist man damit bereits bestens ausgerüstet.
⁠Rollengrösse: Eine 4000er Freilaufrolle ist für die meisten Ruten die richtige Wahl.

Schnur
Damit der Renkenfinder funktioniert und somit die Tiefe automatisch einstellen kann, muss zwingend mit einer monofilen Schnur gefischt werden. Damit sich auch bei einem Fehlwurf nicht sofort die komplette Montage verabschiedet, empfehlen wir für Uferfischer einen Schnurdurchmesser von ca. 0,25 mm.

 

Felchenzapfen
⁠Hier empfehlen wir ganz klar einen Felchenzapfen, der die Tiefe automatisch einstellt. Der
Original Renkenfinder macht das spielend leicht. Damit lassen sich Felchen, die sich am Gewässergrund befinden befischen.
⁠⁠Ganz wichtig: Auf keinen Fall einen Stopper auf die Hauptschnur aufziehen. Sobald das Blei die Tiefe erreicht hat, blockiert der Renkenfinder die Schnur und die Montage ist optimal ausgelotet. Die Zapfen sind in verschiedenen Grössen und Farben erhältlich.
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⁠Will man hingegen Fische in der Schwebe (im Mittelwasser) befischen, dann muss man zum klassischen Felchenzapfen in Kombination mit einem Zapfenstopper zurückgreifen. Da muss die Tiefe selbst eingestellt werden.

 

 

Ohne Felchenzapfen
⁠Fischt man lieber ohne Felchenzapfen, kann fast das gleiche Setup verwendet werden. Damit die feinen Bisse gut erkennt werden können, ist eine Feederrute fast unerlässlich.
⁠Ein zusätzlicher Bissanzeiger in Form eines
Bissanzeiger Rings ist hilfreich.

 

Hegene
⁠Grundsätzlich können dieselben Hegenen gebraucht werden, die man auch bei der klassischen Felchenfischerei vom Boot aus einsetzt. Fischt man mit schwererem Blei, macht es Sinn eine Hegene mit einem stärkeren Hauptstrang zu benutzen um Abrisse bei Fehlwürfen zu vermeiden.

 

Blei
Das Bleigewicht wählt man anhand der zu befischenden Tiefe. Wenn man auf etwas grössere Distanz fischen möchte, hilft mehr Gewicht für zusätzliche Wurfweite.⁠ Mit einem
Birnenblei von 20-50 Gramm ist man für die allermeisten Situationen gewappnet.

 

Rutenständer
Wenn man am Ufer keine Möglichkeit hat die Rute anzustellen, ist ein Rodpod oder ein Dreibein mit Rutenauflage die beste Lösung um die Rute optimal abzulegen.

 

Wie fischen?
⁠Damit der Renkenfinder funktionieren kann, muss er zuerst mal nass werden. Mit einem kurzen Testwurf sorgt man dafür, dass Wasser in das Röhrchen des Zapfens gelangt. Bei einem zweiten Wurf ist der Renkenfinder somit im Stande, die Tiefe automatisch einzustellen.
⁠Die Bisserkennung ist wie bei anderen Felchenzapfen auch sehr einfach. Beisst eine Felche an, so fällt der Zapfen einfach um.⁠

Montage

 

 

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