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Genetikstudie: Populationsstrukturen von Fischen in Schweizer Flüssen

von Fischen

Die Eawag (das Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs) plant eine umfangreiche Genetikstudie zu Populationsstrukturen von Flussfischen. Mit einbezogen wird der Einfluss von Wasserkraftwerken und sonstigen wasserbaulichen Wanderhindernissen auf die Frage, wie stark die verschiedenen Arten sich in diesem Netzwerk vermischen, respektive lokal isoliert sind.

 

 

Du als Fischer*in bist gefragt


Weil die breiten und tiefen Flüsse aber grösstenteils nur mit der Angelrute befischt werden können, sind die Forschenden für dieses Projekt auf die Mithilfe der Angler-Community angewiesen. Aus diesem Grund wurden praktische Proben-Kits für Fischer*innen entwickelt. 

 

Mit wenig Aufwand die Forschung unterstützen


Die Probenahme erfordert nur wenig Aufwand und die Kits passen dank ihrer handlichen Grösse in jede Tasche. Sie können dank vorfrankiertem Rücksendecouvert kostenlos an die Forschenden retourniert werden. Als zusätzlicher Anreiz werden unter sämtlichen korrekt ausgefüllten Einsendungen jeweils per Ende eines Sammeljahres fünf Einkaufsgutscheine für Fischerei-Fachgeschäfte nach Wahl verlost.

 

Probe Kit ganz einfach kostenlos bestellen

Die Probe Kits kannst Du in unserem Ladenlokal in Langenthal kostenlos mitnehmen, oder Du fügst das Kit ganz einfach bei Deiner nächsten Bestellung als gratis Artikel Deinem Warenkorb hinzu und lässt es Dir bequem nachhause liefern.

 

 

 

 

Die Studie im Detail

Im Rahmen einer umfangreichen Genetikstudie möchte die Eawag untersuchen, inwiefern diverse Flussfischarten in ihren jeweils einzigartigen Populationsstrukturen innerhalb der Schweizer Flusslandschaft vernetzt sind. Mit einbezogen wird der Einfluss von Wasserkraftwerken und sonstigen wasserbaulichen Wanderhindernissen auf die Frage, wie stark die verschiedenen Arten sich in diesem Netzwerk vermischen, respektive lokal isoliert sind. Dieses Projekt wird in einem grösseren Kontext als Grundlage für das Projekt «Fliessgewässerfragmentierung und Metapopulationsstrukturen» (Teilprojekt von «Wasserbau und Ökologie» 2022-2026) und weitere Studien zu Fischwanderungen innerhalb des Flussnetzwerks verwendet werden.

 

 

Der Fokus liegt auf den grossen Flüssen des Einzugsgebietes der Aare und des Rheins und deren Zuflüssen. Folgende Flüsse / Flussabschnitte liegen im Interessensbereich der Studie:

  • Aare ab Ausfluss Brienzersee
  • Linth/Limmat ab Ausfluss Walensee
  • Reuss ab Ausfluss Vierwaldstättersee
  • Rhein ab Rheinfall
  • Sane ab Stauwehr Schiffenensee
  • Thur ab Wasserfall bei Brübach SG

Die Studie befasst sich mit fast allen gängigen Fischarten, welche die oben genannten Flüsse bewohnen. Unter Anderem sollen Proben durch elektrische Befischungen von Uferzonen und Fischpässen gewonnen werden. Auch der Einbezug vorhandener Daten von früheren Forschungsprojekten ist geplant (Bsp. Progetto Fiumi, NAWA, lokale Untersuchungen von Kantonen und Wasserkraft).

Das Projekt «Populationsstrukturen von Fischen in Schweizer Flüssen» ist zu einem Teil finanziert durch die Eawag über das Framework «Fish Movement Behaviour» und zu einem anderen Teil durch das Bundesamt für Umwelt BAFU über das Projekt «Wasserbau und Ökologie».

⁠Bitte wende Dich bei Fragen und für weitere Auskünfte direkt an:

⁠flussfisch@eawag.ch