
FC1 25m - Fluorocarbon
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Geflochtene Schnur besteht aus ganz dünnen Fäden, die ineinander gebunden wurden, sodass eine einheitliche Schnur entsteht. Vorteil: Sie ist sehr direkt mit dem Köder verbunden, man spürt alles. Nachteil: Sie hat kaum Elastizität; bei viel Druck kann sie reißen. Monofile Schnur ist – wie das Wort schon sagt – ein einzelner Faden aus Kunststoff, der leicht dehnbar ist. Sie ist eher fürs Friedfischangeln geeignet und hat beim Spinnfischen eher wenig zu suchen.
Der grösste Unterschied zwischen Fliegenfischen und Spinnfischen liegt in der Wurftechnik, den Ködern und der Ausrüstung. 🎣 Spinnfischen: Es werden Kunstköder wie Spinner, Wobbler oder Gummifische genutzt. Durch ihr Eigengewicht lassen sie sich mit Spinnrute und Stationär- oder Baitcastrolle auswerfen und anschliessend natürlich einholen. Geeignet u. a. für Egli, Hecht, Zander und Forelle. 🪰 Fliegenfischen: Hier kommen künstliche Fliegen zum Einsatz, die Insekten, Larven oder kleine Fische imitieren. Da sie sehr leicht sind, wirft man vor allem mit dem Gewicht der Fliegenschnur. Dafür braucht es Fliegenrute, Fliegenrolle und passende Fliegenschnur, beliebt bei Forellen und Äschen. Passende Schnüre für beide Methoden: https://fischen.ch/Schnuere
Beim Spinnfischen ist eine geflochtene Schnur am besten, weil sie kaum Dehnung hat. Dadurch hast du eine sehr gute Köderkontrolle und eine deutlich bessere Bisserkennung auf Distanz. Gerade auf Entfernung ist das entscheidend, weil feine Bisse sonst schnell untergehen. Monofile Schnur hat mehr Dehnung, was dazu führt, dass man feine Bisse eher verpasst und sich der Köder (z. B. Spinner) leichter verdrehen kann. Mit Geflochtener kommt außerdem der Anhieb schneller an, weil die Schnur praktisch nicht nachgibt.
Wenn du fürs Hechtfischen vom Boot aus schnell startklar sein willst, kannst du statt auf eine fixe Kombo zu warten eine ähnliche Zusammenstellung wählen. Praktisch ist eine geflochtene Schnur mit einem Stahlvorfach zu kombinieren, damit du auch bei Hechtzähnen robust unterwegs bist.
Fürs Egli-Fischen funktionieren kleine Spinner oder kleine Gummifische sehr gut, und du kannst auch ein Carolina-Rig ausprobieren. Als Vorfach eignet sich Fluorcarbon, damit kannst du am Rig auch kleine Pintails oder kleine Krebse anbieten.
Mit ere dünne gflächtne Schnur chasch bi dere Rute guet höheri Wurfwyte erreiche und hesch biim Aaschlagge weniger Dehnig. Wenn du unsicher bisch, nimm e feini Stärchi wie 0.08 oder 0.10, und au e orange Farb cha am Bergsee problemlos funktioniere.
Fürs Fische mit em sinkende Sbirolino chasch du d’Hauptschnur so ufbaue: zuerst Sbirolino, denn e Perle, denn (empfohlen) en Silikonstopper drunter, damit dr Chnopf nöd leidet, und denn dr Karabiner fürs Vorfach. En Stopper isch nöd zwingend, hilft aber, dass s’Setup sauber lauft und s’Material gschont wird.
Für Barsch eignet sich eine geflochtene Schnur mit etwa 0.10 mm Durchmesser, während du für Hecht mindestens 0.20 bis 0.25 mm wählen solltest. So bist du bestens für beide Fischarten ausgerüstet und verlierst bestimmt keinen Fang.
Für verschiedene Fischarten empfiehlt es sich, das Vorfachmaterial und die Tragkraft gezielt auszuwählen – Titan oder Stahl bieten dabei besonders guten Schutz. Wenn du geflochtene Schnur verwendest, kannst du sie mit einem Fluorocarbon-Vorfach kombinieren, um möglichst unauffällig zu angeln.
Mit einer feineren Vorfachschnur kannst du gezielt auf Egli angeln, auch wenn die Hauptschnur etwas dicker ist. So bleibst du flexibel und kannst verschiedene Zielfische ansprechen.